Methode

Menschliches Urteil, maschinelle Vorarbeit

So setzen wir künstliche Intelligenz ein, wenn Unternehmensberichte für die Aktienanalyse ausgewertet werden — ohne die Verantwortung an die Maschine abzugeben.

Was die Maschine darf

Wir lassen Modelle Kennzahlen aus Tabellen ziehen, Risikoabschnitte gegen den Fließtext halten und Formulierungen finden, die sich zwischen Kapiteln widersprechen. Das spart Stunden in Dokumenten mit mehreren hundert Seiten.

Die Maschine bewertet keine Aktie. Sie liefert Fundstellen mit Seitenzahl und kurzem Kontext — Rohmaterial für unsere Analystinnen und Analysten.

Gedruckter Bericht mit Markierungen und Stift

Prüfschritte vor jedem Memo

Quellenlage

Original-PDF des Emittenten, ggf. XBRL-Export, Sprache und Abschlussstandard (HGB/IFRS).

Extraktion

KI erfasst GuV, Bilanz, Cashflow, Segmentangaben und ausgewählte Anhangsangaben.

Konfliktliste

Abweichungen zwischen Text und Zahl, wechselnde Definitionen von Alternativen Leistungskennzahlen.

Urteil

Analyst schreibt die Lesart, benennt offene Punkte und die Konsequenz für Ihre Aktienfrage.

Grenzen der Methode

Wir ersetzen keine Wirtschaftsprüfung und keine aufsichtsrechtliche Due Diligence. Insiderinformationen fordern wir nicht an. Branchenspezifische Regulierungen können zusätzliche Fachleute erfordern — das kennzeichnen wir transparent.

Für wen sich der Weg eignet

Privatanleger mit konzentrierten Positionen, Family Offices vor Aufstockungen und kleinere Vermögensverwalter, die einen zweiten Blick auf den Bericht wollen, bevor sie intern entscheiden.

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